Die „Aktiven Arbeitslosen“ erklären sich solidarisch mit dem Kampf der griechischen Bevölkerung. Die offizielle Arbeitslosenrate ist im vergangenen Jahr alleine von Oktober auf November von 9,8 auf 10,6 Prozent emporgeschnellt und bis Jänner 2010 weiter auf 11,3 Prozent. Frauen (14,9% im Jänner 2010) und Jugendliche unter 24 Jahre (30,4 %) sind besonders betroffen.

Durch die rigiden „Sparmassnahmen“, die in erster Linie zu Lasten der ArbeitnehmerInnen gehen und nicht zu Lasten der die Wirtschafts- und Finanzkrise mitverursachenden UnternehmerInnendynastien und SpekulantInnen bzw. der deutschen und französischen Banken (=größte Kreditgeber), ist zu befürchten, dass weitere Zehntausende Menschen ihre Lebensgrundlage in Form der Erwerbsarbeit verlieren werden. Die „Aktiven Arbeitslosen“ lehnen auch die geplanten „Privatisierungen“ öffentlicher Dienstleistungen wie zum Beispiel die Wasserversorgung, ab, da dadurch nicht nur noch mehr Menschen zugunsten privater Gewinninteressen die Einkommensgrundlade geraubt wird, sondern auch lebenswichtige Dienste für die breite Bevölkerung immer teurer werden.

Die Krise in Griechenland ist nur ein Ausdruck der tiefer gehenden Krise des globalisierten, kapitalistischen Wirtschaftssystems, dem auch Österreich unterliegt. Daher rufen die „Aktiven Arbeitslosen“ zur vollen Solidarität mit dem Kampf der ArbeitnehmerInnen Griechenlands auf.

Demoaufruf des griechischen Sozialforums:
http://www.go2hellas.net/griechenland-blog/2010/arbeitslosigkeit-in-griechenland-auf-neuem-hoechststand/2312/

Zu den Arbeitslosenzahlen in Griechenland:
http://www.go2hellas.net/griechenland-blog/2010/arbeitslosigkeit-in-griechenland-auf-neuem-hoechststand/2312/

http://www.tradingeconomics.com/Economics/Unemployment-rate.aspx?symbol=GRD

New York Times: Das Netz der Schulden (oder: wer kriegt das Geld wirklich)
http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/02/weekinreview/02marsh.html

Griechisches Sozialform (leider nur auf griechisch):

http://www.socialforum.gr

Am 5.5. fanden auch in Österreich Solidaritätskundgebungen statt

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